Dirk Messer

Zukunft gestalten, nicht nur verwalten!

Dirk Messer

  • 1970, ledig, 1 Kind
  • Elektromonteur (PCK)
  • Informatikkaufmann (IHK)
  • seit 2010 selbständiger IT-Dienstleister (idee42.de)
  • Mitglied im Karthausclub e.V.
  • Gründungsmitglied openSCHWEDT

Eines meiner persönlichen Anliegen ist die Schaffung von vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten, denn Teilhabe hat Identifikation zur Folge.

Eine lokal gewachsene Bevölkerung hat die notwendige Standorterfahrung, um Ideen  zu entwickeln, Missstände aufzuzeigen und Lösungswege mit zu gestalten. Mit Hilfe durchlässiger Werkzeuge zur Meinungsbildung, kann das Wissen und die Erfahrung der Bürgerschaft in Bürgerprojekten mit eingebunden werden, bevor oder während die parlamentarische Beschlussfassung läuft. Beispielsweise kann ein Teil des Haushalts in einem Bürgerhaushalt öffentlich zur Entscheidung gestellt werden.

Interesse entsteht mit Verständnis. Eine transparente Verwaltung ermöglicht das Nachvollziehen verwaltungstechnischer Abläufe und Entscheidungen. Moderne Informationssysteme und Strategien helfen dabei, das Interesse an Beteiligung wach zu halten oder zu wecken.

In unserer Stadt gibt es reichlich Ideen und Kreativität gepaart mit einer unvergleichlichen Standortkenntnis. Offenheit und Zugang als grundsätzliche Vorgehens- und Verfahrensweise bei der Entwicklung von Schwedt kann diese Werte nutzbar machen. Stadtentwicklung, die als sich selbst erfüllende Prophezeiung vieles von demographischer Entwicklung vorweg nimmt, indem viele Angebote, die sich vor allem an jüngere Jahrgänge richten, eingestellt oder an den Rand gedrängt werden, befördert den Anstieg des Altersdurchschnitts.

Eine Stadt, die Ihrer Bürgerschaft vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bietet und für die Zukunft plant, wird auch von jungen Menschen positiv wahrgenommen. Kulturelle Vielfalt, vielfältige Bildungsmöglichkeiten, die Erschliessung neuer wirtschaftlicher Potentiale abseits von Erdöl und Papier, sowie die Möglichkeit zur Mitgestaltung und Entwicklung des urbanen Raumes können dabei weiche Standortfaktoren sein.

Als Mitglied in der Stadtverordnetenversammlung werde ich mich aktiv dafür engagieren, dass Schwedt Heimat und Lebensmittelpunkt für Menschen aller Altersgruppen ist, und von den generationsübergreifenden Erfahrungen aller Bürgerinnen und Bürger profitieren kann.